Jochen Topf Internet Consulting

Projekte

Hier stelle ich einige meiner Projekte kurz vor. Dabei handelt es sich sowohl um berufliche, als auch private Projekte. So mir meine berufliche Arbeit Zeit läßt, arbeite ich gerne an solchen privaten Projekten und engagiere mich auch ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen und bei verschiedenen Veranstaltungen. Die Erfahrungen, die ich dort sammle, kommen auch wieder meinem Beruf zu Gute. Ich habe hier bewußt ältere und jüngere Projekte ganz verschiedener Art ausgesucht, um die Bandbreite meiner Aktivitäten zu demonstrieren.

Studie "Antispam-Strategien" für das BSI

Im Herbst 2004 wurde ich vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beauftragt, eine Studie zum Thema "Spam" zu schreiben. Ich war dabei mit der Projektleitung betraut und habe selber auch große Teile des Inhalts geliefert. Unterstützung bekam ich dabei von fünf anderen Mitautoren.

Die Studie erklärt die technischen, finanziellen und juristischen Hintergründe der Spam-Plage und geht ausführlich auf die Funktion der vielen existierenden Antispam-Verfahren ein. Darüber hinaus enthält sie Empfehlungen, welche technischen und organisatorischen Maßnahmen sinnvoll eingesetzt werden können. Sie richtet sich an Postmaster, Systemadministratoren und IT-Verantwortliche.

Die 170 Seiten lange Studie wurde unter dem Titel "Antispam-Strategien" im Mai 2005 vorgestellt. Sie ist im Bundesanzeiger Verlag erschienen und kann über den Buchhandel bezogen werden. Außerdem ist sie als PDF kostenlos auf der Webseite des BSI erhältlich.

Infoportal "AllThingsEmail"

Die wenigen Informationen, die es im Internet über die Technik der E-Mail-Kommunikation gibt, sind weit verstreut und oft schwierig zu finden. Seit Ende 2003 arbeite ich deshalb in meiner freien Zeit am Aufbau des E-Mail-Informationsportals AllThingsEmail.org.

Dort gibt es Listen mit Büchern, Artikeln, Papern, RFCs und vielen anderen Informationen über E-Mail. Außerdem habe ich die große Linksammlung des Open Directory Project eingebunden und ein Wiki aufgebaut. Dieses Portal soll allen helfen, die sich beruflich oder privat näher mit der Technik der E-Mail vertraut machen wollen. Soweit es meine Zeit erlaubt, wird die Sammlung ständig erweitert und verbessert.

Ein E-Mail-System für Schlund+Partner/1&1

Basierend auf meinen Erfahrungen beim Aufbau des ersten skalierbaren Mailsystems für die damals im Aufbau befindlichen Internet-Aktivitäten von T-Online, entwickelte und implementierte ich in den Jahren 1998 und 1999 für den Webhoster Schlund+Partner ein neues Mailsystem. Nach dem Kauf von S+P durch die Firma 1&1 wurde auch deren Mailsystem dort integriert. Über die Technik gibt mein Artikel "Briefsortierer. Hunderttausende E-Mails pro Tag unter Linux" in der iX 11/1999 Auskunft. In den folgenden Jahren ist das System stark gewachsen und wurde von mir bzw. den Mitarbeitern von S+P weiter ausgebaut.

Für dieses Projekt entstand auch der hochskalierbare POP3-Server und -Proxy "POPular". Durch eine effiziente und clusterfähige Architektur konnte die POPular-Software jahrelang im Mailsystem von Schlund+Partner/1&1 eingesetzt werden, in dem sie viele Millionen Mailboxen verwaltete. POPular wurde irgendwann nicht mehr weiterentwickelt und ist inzwischen für die meisten Anwendungsfälle von der Entwicklung überholt worden. Anfang 2005 ist S+P/1&1 auf eine neue Software umgestiegen, die u.A. auch IMAP-Support bietet.

POPular ist unter der GPL-Lizenz von meiner Webseite erhältlich. Einige Innovationen in dieser Software sind in meinem Paper Designing Server Software for Zero Downtime beschrieben, dass auf der SANE 2002 in Maastricht vorgestellt wurde.

sage@guug Karlsruhe

Von 2001 bis 2004 organisierte ich alle zwei Monate die Treffen der sage@guug Karlsruhe. Üblicherweise gibt es an einem Abend zwei Vorträge mit einer Pause dazwischen für einen kleinen Imbiss und das "Networking" zwischen den Teilnehmern. Die Treffen waren (und sind) kostenlos und für jeden offen. Die meisten Teilnehmer sind Systemadministratoren oder Angehörige ähnlicher Berufe. Die üblicherweise 40-50 Teilnehmer kommen meist aus der Karlsruher Gegend, aber es sind gelegentlich auch Leute dabei, die von etwas weiter her kommen, z.B. aus Stuttgart oder Darmstadt. Inzwischen habe ich die Organisation abgegeben, um mehr Zeit für andere Projekte zu gewinnen.

Weitere Informationen dazu gibt es auf Webseite der sage@guug Karlsruhe und auch in dem Artikel SAGE-KA: The Early Years, den ich im Oktober 2002 für die UpTimes, die Mitgliederzeitschrift der German Unix User Group (GUUG e.V.), geschrieben habe.

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Impressum | Last change: 2010-12-08